Ziergehölze – Hecken, Sträucher und knorrige Bäume
Sträucher und Bäume, sorgsam an die richtigen Stellen im Garten gesetzt, können reizvolle Akzente setzen, wenn man sie in kunstvolle Gartengestaltung integriert.
Ziergehölze erlauben viel gestalterische Freiheit im Gartenbau, einfach, weil die Gruppe der Ziergehölze groß ist und weil ihr unterschiedlichste Gehölze angehören, etwa aus den Kategorien Ziersträucher und Zierbäume. So lassen sich für jeden Gartenstil passende Ziergehölze finden.
Sträucher
Nehmen wir einmal die Ziersträucher aus der Gruppe aller Ziergehölze für den Garten oder den Balkon für einen kleinen Detailblick. Hier lassen sich beispielsweise blühende und immergrüne Sträucher unterscheiden. Zur blühenden Variante der strauchartigen Ziergehölze gehören etwa der Blauregen, der Edelflieder oder der Baum-Orleander; immergrüne Sträucher sind beispielsweise die Duftende Honigbeere und die Clematis.
Hecken
Diese Ziergehölze eigenen sich natürlich besonders gut am Gartenrand als Sichtschutz. Kirschlorbeer- oder Zypressenhecken beispielsweise verhindern neugierige Blicke, bieten aber auch zahlreichen Tieren Unterschlupf. Hecken sind daher nicht nur reizvolle und für den Menschen nützliche Gartenelemente, diese Art der Ziergehölze sorgt auch für einen lebendigen Garten, der der Tierwelt ein Zuhause bietet. Besonders schön sind natürlich Hecken mit Blüten, etwa die winterharte Hibiskushecke, die in den Monaten zwischen Juli und September blüht.
Formschnitt-Gehölze
Streng geometrisch ist der formale Garten; ideal dafür sind die Ziergehölze im Sortiment der Anbieter, die sich Formschnitt-Gehölze nennen. Spiralförmig reckt sich die eine Pflanze in die Höhe, die andere besitzt Kronen wie kleine Pom-Pom-Wedel. Wiederum andere Pflanzen aus dieser Gruppe der Ziergehölze gleichen lebendigen Monolithen, die sich ganz einfach in formale Gärten integrieren lassen, die aber auch im naturnahen Garten als reizvoller Kontrast taugen. Mit Gartenstilen lässt sich spielen, man kann sie kombinieren und Neues aus der Kombination zaubern: Auch dafür sind Ziergehölze bestens geeignet.
Ein Hauch Exotik
Natürlich taugen Ziergehölze auch, exotisch anmutenden Gärten eine besondere Note zu verleihen. Winterharte Palmen wie etwa die Chilenische Honigpalme geben auch Ihrem Garten ganz schnell ein südliches Flair und sind zugleich robust genug, um frostige Temperaturen bis zu minus 15 Grad auszuhalten. Der asiatischen Flora entliehen sind beispielsweise Ziergehölze wie die Bambushecke oder die chinesische Hanfpalme, die im asiatisch gestylten Garten Akzente setzen.
Kletternde Ziergehölze
Einige Ziergehölze eignen sich auch ideal, um sie beispielsweise an der Pergola hochklettern zu lassen, nacktes Metall oder Holz zu bedecken oder Metall-Obelisken im Garten zu umranken. Viele dieser Ziergehölze blühen in wunderschönen Farben, etwa die Clematis, die Trichterwinde oder die Trompetenblume.
Pflege der Ziergehölze
Ein Vorteil der Ziergehölze im Garten besteht in der geringen Pflege, die die meisten von ihnen benötigen. Ist der Boden gut, sind die klimatischen Verhältnisse einigermaßen günstig, so hat man mit diesen mehrjährigen Pflanzen keine größere Arbeit. Ziergehölze sind daher auch für den Gartenbesitzer geeignet, der der Gartenarbeit nicht allzu viel Zeit widmen kann.