Sommerblumen – Farbtupfer für Garten und Balkon

Was wäre der Sommer ohne Sommerblumen im Garten, auf Wildwiesen, an Straßenrändern? Würde nicht etwas fehlen, etwas Farbe vielleicht? Wäre der Sommer ohne Sommerblumen derselbe?

Er wäre es wahrscheinlich nicht, wäre blasser, weniger attraktiv ohne das Blühen der Kornblumen, Margeriten, Sonnenblumen, Ringelblumen, Malven und all der anderen Sommerblumen, die sich im Angebot der Gärtnereien befinden oder wild wachsen, weil nichts als die Natur sie gesät hat. Viele Sommerblumen gehören zu den einjährigen Pflanzen, die einen Sommer lang blühen, bevor sie eingehen, an einigen kann man sich allerdings auch zwei Jahre lang erfreuen. Sommerblumen eignen sich hervorragend für die Gartengestaltung mit Farben und können beispielsweise aus thematisch gemischtem Saatgut gezüchtet werden: Im Handel erhältlich sind beispielsweise Farbmischungen für Romantikgärten, für Weiße Gärten oder aber für naturnahe Wiesenblumen. Sommerblumen vermögen Akzente zu setzen, auch in Stein- oder Nutzgärten taugen sie als Farbtupfer, ebenso gut machen sie sich als Nachbarn früh blühender Staudenpflanzen.

Saatgut oder fertige Pflanzen?

Generell gibt es zwei Wege, Sommerblumen im Garten oder auf dem Balkon anzusiedeln. Einerseits kann man mit Saatgut arbeiten, die bereits erwähnten Mischungen kaufen und aussäen. Beginnen können Sie — je nach Pflanzenart — bereits in den Monaten Dezember bis April damit, die jeweiligen Sommerblumen in Töpfen an warmen Orten heranzuzüchten, um sie später beispielsweise in den Garten zu setzen. Wer möchte, sät die Saat auch direkt an die Stelle im Garten oder auf dem Balkon, an der die Sommerblumen später blühen sollen. Dann jedoch muss abgewartet werden, bis die letzten Nachtfröste vorbei sind; die Saatzeit liegt in diesen Fällen nicht vor dem Monat April, meist im Mai oder Anfang Juni. Alternativ können Sie fertige Pflanzen in Gärtnereien kaufen, die Sie ab etwa Ende April, Mai einpflanzen können, wenn die Nachtfröste vorbei sind.

Wohin mit den Sommerblumen im Garten?

Ein großer Teil der Sommerblumen braucht die Sonne, gedeiht an Sonnenplätzen im Garten am besten, andere ziehen sonnige Plätze zwar vor, verkümmern aber auch im Halbschatten nicht, wiederum andere ziehen den Halbschatten gar direkter Sonneneinstrahlung vor. Zu einer der beiden letztgenannten Kategorien gehören Pflanzen wie etwa das Löwenmäulchen, die Margerite, Männertreu oder Pelagonien. Empfohlen wird ein humusreicher Boden; gerade einjährige Pflanzen benötigen viele Nährstoffe, weil sie in relativ kurzer Zeit wachsen und blühen, ehe sie dann eingehen.

Pflege

Wer für ausreichend Kompost auf seinem Sommerblumen – Beet sorgt, muss oftmals keinen Dünger verwenden, um die Pflanzen gedeihen zu lassen. Nutzen Sie allerdings Balkonkästen oder Töpfe für Ihre Sommerblumen, so wäre eventuell doch ein Langzeitdünger vorteilhaft, um die Nährstoffversorgung der Sommerblumen zu gewährleisten. Die meisten Sommerblumen sind nichts für Menschen, die eher wenig Arbeit mit ihren Pflanzungen haben möchten, da an heißen Tagen auch häufig gewässert werden muss. Wer sich die Arbeit macht, wird dafür mit einem blühenden Sommerblumen – Garten belohnt.