Jungpflanzen – vorgezüchtet für weniger Arbeit im Garten

Wer keine Lust verspürt, selbst auszusäen, keine Blumenzwiebeln setzen will und auch nicht allzu lange warten möchte, bis Pflanzen in seinem Garten gedeihen, der greift auf Jungpflanzen zurück.

Jungpflanzen besitzen meist feste Wurzelballen, mit denen sie in der Erde verankert werden, wo sie sich schnell festsetzen, um weiter zu wachsen. Großer Vorteil vieler Jungpflanzen: Es dauert nur etwa vier bis sechs Wochen, bis Blumen, die als Jungpflanzen ausgeliefert wurden, sich zur vollen Blütenpracht entwickelt haben. Aber nicht alleine Blumen wie Petunien, Geranien oder Begonien werden als Jungpflanzen verkauft; im Sortiment des Fachhandels befinden sich auch Jungpflanzen für winterharte Stauden, für Heilpflanzen oder Obst und Gemüse. Unterschieden werden bei den Jungpflanzen Stecklinge mit Wurzeln und so genannte Sämlingsjungpflanzen. Von Stecklingen spricht man bei Pflanzenzweigen, die eigene Wurzeln ausbilden, sodass aus ihnen neue Pflanzen entstehen, während die Sämlings – Jungpflanzen aus Pflanzensamen entstanden sind und quasi vorgezüchtet wurden. Sie alle machen dem Gartenliebhaber seine Arbeit rund um sein kleines Paradies einfacher.

Jungpflanzen — Easyplant

Jungpflanzen über das Internet zu bestellen, kann natürlich ein Risiko bergen. Werden sie schlecht transportiert, so können sie beim Versand Schaden nehmen. Unternehmen für den Gartenbedarf wie etwa Baldur beugen dem vor, indem sie transportsichere Spezialverpackungen wählen, mit denen die Jungpflanzen verschickt werden. „Easyplant“ nennt sich die Jungpflanzen – Sparte des Unternehmens. Zwischen Anfang März und Anfang Mai werden Easyplant – Jungpflanzen verschickt. Zuhause können Sie die Jungpflanzen auspacken und direkt in Töpfe pflanzen; dort wachsen und gedeihen sie weiter, sodass man sie später beispielsweise in Balkonkästen, Schalen oder auch in den Garten umpflanzen kann. Als Easyplant – Jungpflanzen kann man nicht allein Blumen bestellen; Obst und Gemüse sind ebenfalls als Jungpflanzen zu bekommen: Dazu gehört Bekanntes wie etwa Kartoffeln, Tomaten, Zucchini und Salatgurken, dazu gehören aber auch exotischere Genüsse und eher ungewohnte Anblicke wie die Anden- oder die Gojibeere oder aber die fast schwarz erscheinenden Tomaten der Sorte „Noire de Crimée“.