Gartenpflege – wie viel Zeit darf sie kosten?

Bestenfalls machen Sie sich bereits vor der Gartengestaltung ein bisschen Gedanken, wie viel Zeit Sie künftig in Gartenpflege investieren wollen und können. Insbesondere, wenn Sie nicht soviel Zeit für die Gartenpflege erübrigen können, verhindert so etwas, dass Sie sich für eine Art von Gartengestaltung entscheiden, die Ihnen zuviel Arbeit abverlangt.

Gartenpflege — Blumen

Falls Sie für die Gartenpflege wenig Zeit aufbringen können, sollten Sie in Ihrem Garten mit einjährigen Sommerblumen sparsam sein; so schön diese Blumen auch sind, Sie müssen Sie jedes Jahr aufs Neue pflanzen; entscheiden Sie sich dagegen in erster Linie für mehrjährige Staudengewächse, so ersparen Sie sich diese Arbeit. Die Zeit fürs Düngen sollten Sie sich bei Blumen mit erhöhtem Nährstoffbedarf nehmen, auch wenn Ihnen Gartenpflege eher lästiges Übel ist und Sie es vorziehen, den Garten als Ort der Erholung zu nutzen. Vorab das Richtige zu machen, spart hinterher Zeit, in denen man gemachte Fehler irgendwie wieder auszubügeln hat. Schauen Sie sich deshalb auch genau an, welchen Standort die jeweiligen Blumen, die Sie pflanzen möchten, bevorzugen; auch das könnte hinterher korrigierende Maßnahmen in der Gartenpflege vermeiden helfen. Wer sich umfangreiches Düngen ersparen möchte, wählt für seinen Garten vor allem Pflanzen mit niedrigem Nährstoffbedarf. Zu den Blumen mit niedrigem Nährstoffbedarf, sodass Sie sich bei der Gartenpflege das Düngen weitgehend ersparen können, gehören etwa Gänseblümchen, Vergissmeinnicht, die Sommeraster oder die Gartenringelblume, während beispielsweise Garten- und Kaisernelken einen hohen Nährstoffbedarf haben.

Gartenpflege — Rasen

Auch bei der Rasenpflege im Rahmen der Gartenpflege gilt: Was man vorab an Arbeit investiert, das kann man hinterher an Zeit sparen. Wird das Wetter feucht und warm, so muss der Rasen besonders häufig gemäht werden; zu kurz sollte man ihn allerdings nicht schneiden, weil die Grasnarben sonst zu stark der Sonne ausgesetzt sind. Bei guter Gartenpflege ist weniger manchmal mehr. Wer zudem den Vertikutierer im Frühling nutzt, um etwa abgestorbene Grasteile zu entfernen, muss später weniger mit Moos oder Schimmel auf dem Rasen rechnen. Falls Gartenpflege für Sie nicht allzu oft mit Rasen mähen verknüpft sein soll, können Sie sich im Handel auch speziell für pflegeleichten und langsam wachsenden Rasen entscheiden. Das dürfte die Zeit, die Sie für Gartenpflege investieren sollten, ebenfalls verkürzen.

Gartenpflege — Hecken, Sträucher, Bäume

Auch bei Hecken bildenden Pflanzen, bei Sträuchern und Bäumen, kann die richtige Auswahl der Pflanzen vorab viel Gartenpflege sparen. Wer etwa eine Hecke am Gartenrand haben möchte, entscheidet sich für langsam wachsende und pflegeleichte Hecken wie Ohrweide-, Feldahorn-, Pfaffenhütchen-, Schneebeere- oder Heckenrosen – Hecken. Wer einige der anderen Heckenarten vorzieht, sollte sich klar machen, dass die nötige Gartenpflege dadurch intensiver wird. Nicht besonders viel Arbeit müssen Sie wiederum in die Gartenpflege stecken, wenn Sie sich etwa für Pflanzen wie den Duftholunder, die Chinesische Hanfpalme oder das Weiße Pampasgras entscheiden.

Gartenpflege — Sie sollten direkt Bescheid wissen

Ein guter Online – Gartenfachhandel sollte zu den Pflanzen, die er Ihnen anbietet, stets nicht nur Standortfaktoren dazuschreiben, die die jeweilige Pflanze benötigt: Er sollte Sie auch über den Aufwand informieren, den die Wahl der Pflanze für Ihre Gartenpflege bringt. So können Sie ohne großen Aufwand planen, welche Pflanzen Sie für einen Garten mit wenig Gartenpflege kaufen und können sich andererseits entscheiden, ob Ihnen die Schönheit einer von Ihnen ausgewählten Pflanze vielleicht doch etwas mehr Pflegeaufwand wert ist.